Migros

Migros ist die größte Einzelhandels- und Supermarktkette in der Schweiz und somit auch einer der größten Arbeitgeber. Mit mehr als 80.000 Mitarbeitern ist es außerdem eines der 40 größten Einzelhandelsunternehmen der Welt. Bei Migros ist der unternehmensinterne Sprachendienst der zentrale Ansprechpartner für sämtliche Übersetzungsanfragen. Ob Französisch, Italienisch, Deutsch oder Englisch: Jedes Jahr werden hier für die verschiedensten internen Kunden mehr als 20 Millionen Wörter übersetzt.

Die Herausforderung

Als eines der größten Einzelhandelsunternehmen der Welt legt Migros großen Wert auf Innovation,  Modernisierung und Optimierung. Ganz im Sinne dieses Innovationsgeistes hat Ester Caduff, Leiterin des Sprachendiensts bei Migros, vor einiger Zeit damit begonnen, sich mit dem Thema der maschinellen Übersetzung (MÜ) auseinanderzusetzen. Das Ziel war es, vor allem bei der Übersetzung von Produktinformationen Kosten zu senken und die Bearbeitungszeit zu verkürzen. Migros hatte den Übersetzungsprozess bereits durch die Integration des eigenen Produktinformationsmanagement-Systems (PIM) in ein webbasiertes Translation-Management-Systems (TMS) optimiert. Da war die Nutzung maschineller Übersetzung ganz einfach der nächste Schritt.

„Uns war klar, dass MÜ großes Potenzial bietet, aber wir waren anfangs besorgt, dass die Übersetzungsqualität darunter leiden könnte. Daher war es für uns sehr wichtig, mit einem Übersetzungspartner zusammenzuarbeiten, der die entsprechende Erfahrung und die passende Einstellung hat, um eine effiziente Lösung zu entwickeln.“

Ester Caduff Leiterin des Sprachendiensts bei Migros

Ester-Caduf-Migros-LinkedIn

 

Das Migros PIM-System erzeugt pro Jahr 1 Million Wörter, die in die Sprachen Französisch und/oder Italienisch übersetzt werden müssen. Dieser Content wird darüber hinaus in den unterschiedlichsten Kontexten wiederverwendet – was die Sache noch komplizierter macht, denn dafür muss jedes Detail stimmen. Migros benötigte also eine Lösung, die Übersetzungen auf gleichbleibend hohem Niveau, aber zu geringeren Kosten, generiert.

Die Lösung

Amplexor ist für Migros schon seit vier Jahren ein zuverlässiger Partner für Übersetzungen. Aufgrund der hervorragenden Erfahrungen bei anderen Projekten entschied sich Migros auch hier wieder für Amplexor. Als globaler Content-Experte bietet das Unternehmen nämlich nicht nur das technologische Know-how in Sachen maschinelle Übersetzung, sondern kann auch auf einen umfangreichen Pool hochqualifizierter Übersetzer zurückgreifen, für welche Effizienz und Qualität im Fokus stehen. Amplexor kennt die Übersetzungsanforderungen und die Prozesse von Migros bis ins Detail und wusste daher von Anfang an, welche Ergebnisse hinsichtlich Qualität gefordert waren.

Für eine erfolgreiche Integration der MÜ musste das MÜ-Team von Amplexor zunächst quantifizierbare Metriken ermitteln, um zu analysieren, wie groß der Aufwand für das Post-Editing der MÜ sein würde. Hierfür verwendete das Team während einer Pilotphase seine bewährte PostEdit-Distance-Methode. Dabei wird die Anzahl der Änderungen ermittelt, die ein Übersetzer oder eine Übersetzerin bei der Überarbeitung eines vom Computer übersetzten Textes vornehmen muss, damit das Ergebnis das vom Kunden erwartete Qualitätsniveau erreicht. Diese Methode hat den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu anderen Bewertungsmethoden die kundenspezifischen Qualitätsanforderungen berücksichtigt und das MT-Ergebnis somit wesentlich exakter abbildet.

Mittels dieses transparenten Ansatzes können Übersetzungskunden und Sprachdienstleister ermitteln, ob sich der Einsatz von MÜ in einem bestimmten Szenario lohnt und so eine fundierte Entscheidung darüber treffen, ob diese Technologie genutzt werden soll.

„Um mit MÜ die Übersetzungskosten erfolgreich zu senken, müssen wir eine vertrauensvolle Partnerschaft mit unserem Kunden eingehen und einen pragmatischen Ansatz sowie die passenden KPIs entwickeln.“

Björn Döringer Senior Account Manager, Amplexor

testimonial_headshot.jpg

Das Ergebnis

Die MÜ-Pilotphase bei Migros ergab, dass die Nutzung von MÜ als Teil des Übersetzungsprozesses zu den gewünschten Einsparungen führen würde, ohne die Qualität der Übersetzungen dabei zu beeinträchtigen. Amplexor erstellte im weiteren Verlauf ein kostenoptimiertes Preismodell.

Inzwischen ist die MÜ seit einigen Monaten fester Bestandteil des normalen Übersetzungsprozesses und Migros bestätigt, dass die Qualität der Übersetzungen auf unverändert hohem Niveau geblieben ist. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Durchlaufzeit jedoch beträchtlich. Darüber hinaus konnte das Einsparungsziel bereits in den ersten Monaten erreicht werden.

„Die MÜ-Technologie ist zu einem echten Produktivitätsfaktor geworden“, erklärt Ester Caduff. „Allerdings braucht man qualifizierte Post-EditingExperten für die Überarbeitung der maschinellen Übersetzungen, um wirkliche Einsparungen zu erzielen. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Brand Image des Unternehmens keinen Schaden nimmt.“

Da sich der Einsatz von MÜ bei PIM-Content als so erfolgreich erwiesen hat, prüft Ester Caduff nun, ob sich dieser Prozess auch auf andere Inhalte übertragen lässt. Auch hier steht Amplexor bereit, Migros zu unterstützen.

Über Amplexor

Amplexor Enterprise Machine Translation

Für Amplexor stellt sich wie in allen anderen Bereichen auch beim Thema maschinelle Übersetzung (MÜ) nur eine Frage: Was braucht der Kunde? Wollen Sie Ihre Prozesse automatisieren, Lieferfristen verkürzen, die Qualität steigern, den Datenschutz verbessern, Kosten einsparen – oder alles zusammen? Wir verraten Ihnen, wie das funktioniert.

Weiteres Infos >

Table of Contents

Erfahren Sie, wie Migros maschinelle Übersetzung (MÜ) erfolgreich in ihre Content-Globalization-Strategie integriert hat:

  • Auswertung des tatsächlichen Nutzens von MÜ im Rahmen eines Pilotprojekts
  • Die richtigen Post-Editing-Experten für höchste Effizienz und Qualität
  • Geringere Kosten und kürzere Bearbeitungszeiten bei der Übersetzung von Produktinformationen
  • Hochwertige Übersetzungsergebnisse und Wiederverwendung von Inhalten an verschiedenen Stellen

Laden Sie Ihr Exemplar der Fallstudie herunter